Motivation und Aggression

Wer an Aggression denkt, denkt meist an die Schattenseiten:

An Gewalt, an die Beherrschung verlieren, an Zorn, Wut und Zerstörung - an Verhaltensweisen, die anderen schaden und oft auch uns selber. Doch ohne Aggression bleibt auch manches "stecken". Nicht nur die Ware im Automaten - auch notwendige Auseinandersetzungen können stocken und als chronischer Schwellbrand die Atmosphäre vergiften.

So hat Aggression auch eine positive Seite, einen Aspekt, der wenig mit Verletzen oder Schädigen zu tun hat.

Aggression kommt vom latainischen "agredere" und bedeutet: an etwas herangehen, etwas in Angriff nehmen. So verstanden steht Aggression für die menschliche Energie etwas "in Angriff zu nehmen", motiviert anzupacken. Denn Aggression mobilisiert den Körper und fokussiert - nicht nur um auf Auseinandersetzungen vorbereitet zu sein. Aber diese Mobilisation muss ins Handeln führen (sonst steht zu früh ein Termin beim Internisten an). Angemessene, positive genutzte Aggression hilft Schwierigkeiten entgegenzutreten, Zivilcourage zu zeigen, Angst und damit auch Grenzen zu überwinden - und mit ganzer Kraft "Ja" oder "Nein" zu sagen. Alles Dinge, die nicht nur in der Steinzeit unser Überleben gesichert haben, sondern auch heute am Arbeitsplatz durchaus nützlich sind.

Also zeigen Sie Mut zur sozialverträglichen positiven Aggression - nicht nur bei einem "verklemmten" Automaten oder im Sport.

15.10.2010 | Rubrik:

[Home] [Impressum] [Webmaster]  Staminski & Partner GmbH | Königsberger Str. 9 | 36039 Fulda | Tel. 0661 969 60-0 | info@staminski.de

Konzept & Realisierung: einfach-persoenlich / buetefisch